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Die Mutter brachte vier Sportpferde

Aus dem berühmten Holsteiner Stamm 18a2

Comrado, der Sohn des so einflussreichen Comme il faut, beeindruckt vor allem mit seinem großzügigen Rahmen, seiner Athletik, seinem Ehrgeiz und der Fähigkeit, diesen mit ausgesprochen effizienter Technik und einem hohen Maß an natürlicher Balance zu verbinden. “Er kommt nie in die Gefahr, einen Fehler zu machen”, lobten die Richter bei seinem 50-Tage-Test 2025 in Adelheidsdorf, den er mit gleichmäßig guten Noten und einer gewichteten springbetonten Endnote von über 8 beendete.

Der Vater Comme il faut, selbst aus der Anpaarung des Olympiahengstes und Team-Europameisters Cornet Obolensky/Marco Kutscher an die Team-Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Weltcup-Siegerin, Europameisterin und Aachen-Siegerin Ratina Z/Ludger Beerbaum hervorgegangen, wurde 2007 in Münster-Handorf gekört. Im Jahr darauf avancierte er bei seiner HLP an selber Stelle zum Springsieger. Unter Franz-Josef Dahlmann kam 2010 Silber bei der Springpferde-WM (5j.) in Lanaken/BEL und 2011 Silber beim Bundeschampionat (6j.) hinzu. Ab 2013 startete Comme il faut international unter Marcus Ehning durch. Zur sportlichen Bilanz des Paares gehören Mannschaftssilber bei der EM 2019 in Rotterdam/NED, Siege in den Großen Preisen von Madrid/ESP, Wien/AUT, Brüssel/BEL und Paderborn, der Gewinn des Nationenpreis-Finals in Barcelona/ESP sowie vordere Platzierungen in den Großen Preisen von Dortmund, Rotterdam/NED und Rom/ITA. 2021 wurde Comme il faut im Rahmen der EM in Riesenbeck feierlich aus dem Sport verabschiedet. Über 140 Söhne des Comme il faut wurden weltweit gekört. Auch aktuell steht er wieder unter den Top Ten der weltbesten Springvererber laut WBFSH-Ranking, dank der Erfolge seiner Nachkommen, allen voran der Olympiasieger 2024 in Paris/FRA, Checker/Christian Kukuk, und der EM-Teamdritten Cuma/Katharina Rhomberg/AUT.

Die Mutter Alma brachte bereits die Springpferde Daaje (v. Lasino; 1,40 m-Spr.), Cronus (v. Casall; 1,35 m-Spr.), Jasmin (v. Comme il faut; 1,35 m-Spr.) und Londonderry (v. Livello; 1,40 m-Spr.).

Muttervater ist der direkte Cor de la Bryère-Sohn Corrado I, der die Holsteiner Zucht nachhaltig geprägt hat. Er gehörte zu den ersten Hengsten, die ihre Ausnahmestellung auch selbst im Parcours unter Beweis stellten, was damals unüblich war. Unter Franke Sloothaak gewann Corrado I die Weltcup-Springen in Dortmund und Aarhus/DEN, den NRW-Preis in Aachen und die Großen Preise von Kiel, Neumünster und Leeuwarden/NED, war Zweiter im Nationenpreis von La Baule/FRA und Dritter im Nationenpreis von Aachen. Aus der Schar seiner 85 gekörten Söhne ragt der Vierte der Olympischen Spiele 2004 in Athen/GRE heraus, Clinton/Dirk Demeersman/BEL, der Vater vom aktuell WBFSH-Führenden Cornet Obolensky/Marco Kutscher. Sportlich wartet eine fast 80-köpfige Armada von 1,60 Meter-Springpferden auf, angeführt von der Mannschafts-Welt- und Europameisterin sowie zweifachen Einzel-Vize-Europameisterin Corradina/Carsten-Otto Nagel.  

Aus der Großmutter Zarina VII stammen der gekörte Hengst Clinton Jmen (v. Corrado I) und die Stuten Legende V (v. Landgraf), die ihrerseits die in Weltcup-Springen erfolgreiche Vanya W (v. Carnute) brachte, und Zora I (v. Carentan), die Mutter des 1,55 Meter-Jumpers Eibo (v. Quardos)/Nathalie Stecher wurde.

Die dritte Mutter Swatowo brachte den gekörten Alant (v. Ahorn Z) und ist selber Vollschwester zu den beiden gekörten Hengsten Leonardo I und II.

Aus dem berühmten Holsteiner Stamm 18a2 kommen noch die Hengste Catwalk (v. Coman; 1,65m)/Robert Whitaker/GBR, L.B. Chaplini (v. Cassin; 1,45 m-Spr.), Loveless (v. Lord Z; 1,55 m-Spr.), Landskron (v. Lahnstein; 1,40 m-Spr.), Diacont (v. Diamant de Semilly), Canoso (v. Catoki; 1,45 m-Spr.) und viele weitere, ebenso hoch erfolgreiche Springpferde.

2026

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